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Death Parade



Bildquelle: myanimelist
Zwei Menschen steigen aus einem Aufzug. Ohne Erinnerungen, woher sie kommen und wer sie sind. Ihr Weg führt sie in eine Bar, wo ihr Barkeeper auf sie wartet und sie zu einem Spiel einlädt. Doch der Einsatz ist hoch...
Titel: Death Parade
Originaltitel: デス・パレード
Studio: Madhouse
Episoden: 12

Inhalt:
Sterben zwei Menschen genau zum selben Zeitpunkt, gelangen sie weder in die Hölle, noch in den Himmel. Sie landen in einer Bar, wo sie aufgefordert werden, in einem Spiel gegeneinander anzutreten. Ihr Einsatz dabei ist ihr Leben.

Death Parade begleitet den Barkeeper Decim, der gleichzeitig der Schiedsrichter der Spiele ist. Am Ende hat er zu entscheiden, ob die Seelen der Kontrahenten zurück in die Reinkarnation gelangen oder im Nichts verschwinden. Das ist seine einzige Aufgabe, für die er geschaffen wurde.
Doch eines Tages taucht eine junge Frau in seiner Bar auf, die beginnt Kritik an diesem System zu üben. Decim sieht sich immer mehr Fragen gegenüber gestellt, die er nur schwer beantworten kann.
Nicht zuletzt, was mit der jungen Frau geschehen soll. Denn auch hier steht noch ein endgültiges Urteil aus.

Persönlicher Eindruck:
Mir hat Death Parade aus mehreren Gründen gefallen. Wenn man die erste Folge schaut, könnte man (leider) meinen, dass es rein um die Wettkämpfe geht und dass diese möglichst blutrünstig über die Bühne gehen sollen. Aber das ist definitiv nicht der Fall. Natürlich stehen die Spiele im Mittelpunkt des Anime, aber spannend sind eigentlich die Geschichten der Verstorbenen und die durchgehende Geschichte von Decim und seiner „Gehilfin“, die sich durch alle 12 Folgen zieht. Was ich besonders gut fand: Die Geschichte wird am Ende erfolgreich, nachvollziehbar und rund abgeschlossen. Das kann ich von wenigen Animes, die ich bisher gesehen habe, behaupten. Noch dazu ist der Abschluss weder besonders kitschig geraten, noch zu voraussehbar.
Das gefällt mir auch am gesamten Anime. Man wird immer wieder auf den Weg der ‚einfachen Lösung‘ geführt, die dann aber oft nicht der Auflösung der Geschichte hinter dem Spiel entspricht. Und genau das ist die Grundlage für die Fragen, die wiederum Decim gestellt werden und ihn zum Zweifeln bringen.

Fazit:
Ich finde Death Parade rundum gelungen. Natürlich hat die Geschichte teils logische Lücken, aber insgesamt ist sie sehr gut gestrickt, unterhaltsam und hat einen wirklichen, befriedigenden Schluss. Wer allerdings eher zart besaitet ist oder mit düsteren Anime nicht so viel anfangen kann, wird Death Parade nach der ersten Folge wohl eher wieder zur Seite legen. Ich finde, es lohnt sich, die ersten beiden Folgen „durchzuhalten“ und dann wegen der Gesamtgeschichte weiter zu schauen.

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Korrektur: Artikelgruppe




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