Zum Inhalt wechseln


View Other Content



Search Articles


unsere neusten Artikel

- - - - -

flying witch



Bildquelle: myanimelist
Makoto Kowata kommt in ein ruhiges, beschauliches Städtchen in der Präfektur Aomori. Hier geht alles seinen Gang im Einklang mit der Natur. Genau das Richtige für Makoto, denn sie möchte hier ihre Ausbildung zur Hexe beenden.
Titel: flying witch
Originaltitel: ふらいんぐうぃっち
Studio: J.C.Staff
Episoden: 12

Inhalt:
Die 15-jährige Makoto kommt in die Stadt, um bei ihren Verwandten zu leben und ihre Ausbildung zur Hexe abzuschließen. Im Gepäck hat sie ihren schwarzen Kater Chito und jede Menge Zauberutensilien. Wie sagt sie auf die erstaunte Frage ihres Cousins so schön: Alles, was eine Frau eben so braucht.

Zu Anfang der Geschichte beschränken sich Makotos Kräfte hauptsächlich auf das Fliegen auf einem Besen und das Brauen von Zaubertränken. Doch jeden Tag, den sie mit ihren neuen Freunden verbringt, lernt sie etwas Neues dazu. So legt sie mit ihrem Cousin Kei und ihrer kleinen Cousine Chinatsu einen großen Garten an, lernt die Bräuche der Präfektur kennen und schafft es mit Hilfe ihrer großen Schwester auch, den ein oder anderen schwierigen Zauberspruch zu meistern.

Ihr Auftreten als vorbildliche Hexe geht so weit, dass Aomori bald sogar eine weitere Hexenschülerin bekommt.

Persönlicher Eindruck:
“flying witch“ ist ein ruhiger, eher unauffällig gezeichneter Anime. In der ersten Folge war ich noch von den ungewöhnlich realistisch angelegten Verhältnissen der Gesichter irritiert. Allerdings passt das einfach sehr gut in die Atmosphäre der rustikalen Stadt, in der die Handlung spielt. Obwohl es um Magie geht, beeindruckende Zauber gewirkt werden und Naturgeister auftauchen, wird es nie hektisch oder gar gehetzt. Weder brauchen die Zauber grelle Farben, noch andere Spezialeffekte. Die Charaktere leben vor sich hin, genießen jeden Tag und nehmen den Zuschauer mit in ihren Alltag. Magie ist da nur die hübsche Beigabe, die das Ganze noch sehenswerter macht.

Die Charaktere an sich gefallen mir wegen ihrer Vielseitigkeit. Vor allem auch die Besucher, die entweder für eine Folge oder wenige ‚Gastauftritte‘ vorgestellt werden und trotzdem eine eigene Hintergrundgeschichte bekommen.

Mir hat vor allem die Mischung aus Slice of Life mit wunderbaren Naturbildern und Zauberei gefallen. Die Szenerien sind wunderbar stimmig und ich freue mich schon auf den unterschwellig angekündigten Film und/oder eine zweite Staffel.

Fazit:
Wer schöne Landschaftsbilder, Eindrücke von japanischem Kleinstadtleben und nette Charaktere mag, dem kann ich „flying witch“ sehr ans Herz legen. Action sucht man hier vergeblich, aber dafür bekommt man Humor und außergewöhnliche Ideen, die einem einen kleinen Einblick in das Reich der Naturgeister Japans gewähren.

weitere Autoren:
Korrektur: Artikelgruppe




0 Comments