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Kimi ni Todoke



Unter Fans des Romance Genres gehört Kimi ni Todoke oftmals zu den Favoriten. Dies gilt sowohl für den Anime, als auch für den Manga mit aktuell 102 Kapiteln. Doch was macht diese Geschichte so besonders? Hier möchte ich meine Antwort auf diese Frage präsentieren und beschränke mich dabei auf den Anime aus dem Jahr 2009 vom Studio Production I.G.

Titel: Kimi ni Todoke
Originaltitel: 君に届け
Studio: Production I.G
Episoden: 25/12

Inhalt:

Sawako Kuronuma ist ein sehr schüchternes Mädchen, dass zu ihrem Pech auch noch äußerlich viele Ähnlichkeiten mit Sadako Yamamura aus dem Horrorfilm „Ring“ aufweist. Aufgrund dieser Tatsache und weil die beiden Namen zum Verwechseln ähnlich klingen, erhielt sie den Spitznamen „Sadako“. Dementsprechend gibt es einige Schüler, die Angst vor ihr haben, sie eher meiden und auch vermuten, dass sie mit schwarzer Magie hantiert.

Doch es gab drei Schüler/-innen, denen die Vorurteile egal waren und versucht haben sie näher kennenzulernen. Ayane Yano, Chizuru Yoshida und Shouta Kazehaya. Die ersten beiden haben sich sehr schnell mit ihr angefreundet und sich vorgenommen Sawako dabei zu helfen sich in die Schulgemeinschaft wieder zu integrieren. Währenddessen bildet sich zwischen Sawako und Shouta schon recht schnell ein romantisches Interesse am jeweils anderen. Für beide ist es ein recht neues Gefühl und entsprechend wagen sie nur kurze Schritte auf den anderen zu.


Persönlicher Eindruck:
Ich finde, dass Kimi ni Todokes größte Stärke die Charaktere sind. Insbesondere Sawako ist mir ans Herz gewachsen, weil sie anfangs so dermaßen missverstanden wird und man Mitleid mit ihr empfindet. Sie ist der friedensliebendste und zugleich schüchternste Charakter, den ich kenne und so baut sich viel Sympathie zu ihr auf. Es kommt zwar nicht oft bei mir vor, dass mir der Synchronsprecher eines Charakters herausstechend auffällt, aber mit Mamiko Noto, die man beispielsweise auch als Enma Ai aus „Jigoku Shoujo“ kennt, haben sie eine Punktlandung getroffen.

Shouta überraschte mich, nachdem ich ihn nach ein paar Folgen besser kennenlernt habe. Anfangs dachte ich, dass er aufgrund seiner Beliebtheit auch in Sachen Liebe viel Erfahrung hat, aber das täuscht. So sieht man eine Liebe zwischen zwei jungen Menschen (sehr) langsam, aber dafür stetig, wachsen. Die Freunde der beiden helfen und unterstützen sie dabei und so ergibt sich ein Cast, der die Geschichte gut darstellt.
Optisch fand ich den Anime auch sehr schön und insgesamt mach der Anime einen sehr hellen Eindruck. Nicht durch irgendwelche Filter, sondern durch die Farbwahl. So wird insbesondere die fröhliche Grundstimmung gut zum Ausdruck gebracht. Die Charakterdesigns sind etwas schlichter ausgefallen, was mich aber nicht so sehr gestört hat.

Wie oben leicht angedeutet ist die Story von Kimi ni Todoke verhältnismäßig langsam. Oder besser gesagt: Es ist die langsamste Shoujo-Romance Geschichte, die ich kenne. Es ist aber vergleichbar mit so manchem Vertreter der sehr langen Anime: Am Schluss sieht man umso stärker wie sehr die Charaktere am Ergebnis gearbeitet haben umso glaubwürdiger kommt es einem vor. Eine Beziehung muss man nach und nach aufbauen und ist nicht in 13 Folgen von A bis Z abgeschlossen.


Fazit:

Kimi ni Todoke ist ein echter Klassiker in Sachen Shoujo-Romance Anime. Mit sympathischen Charakteren und einer optisch unterstützten fröhlichen Grundstimmung wird jeder, der eine schöne Liebesgeschichte sehen will und den es nicht stört, wenn sie etwas langsamer erzählt wird, zufrieden gestellt.





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