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Metropolis



„At this moment our state extends its reach to the stars! I tremble at the honor of announcing the culmination of humanity´s long history of intellect and science.“

Mit diesen Worten wird der Film Metropolis aus dem Jahr 2001 eingeleitet. Das Script für diesen 107 minütigen Streifen stammte von Katsuhiro Otomo, der insbesondere als Director für den Film „Akira“ aus dem Jahr 1988 bekannt ist.
Titel: Metropolis
Originaltitel: メトロポリス
Studio: Madhouse Studios
Episoden: 1

Inhalt:
Wie der Titel schon erahnen lässt, geht es um die riesige Stadt Metropolis. Hier leben sowohl Menschen als auch Roboter, wobei die künstlichen Bewohner oft der Gewalt der Bürger ausgesetzt sind.
Der japanische Detektiv Shunsaku Ban und sein Neffe Kenichi reisen nach Metropolis, um den Wissenschaftler Dr. Laughton zu finden, der des Organhandels verdächtigt wird. In seinem Labor findet Kenichi ein Mädchen, das ihr Gedächtnis verloren hat, und beschließt ihr zu helfen und sie vor ihren Verfolgern, die in dem Mädchen mehr als ein einen gewöhnlichen Menschen sehen, zu beschützen. Währenddessen stößt der Detektiv dabei auf die Geheimnisse von Metropolis und kommt so dem „Duke Red“, der die Stadt im Hintergrund leitet, auf die Spur.

Persönlicher Eindruck:
Anfangs hatte ich mit den Charakter Designs zu kämpfen gehabt. Insbesondere gab es Figuren, bei denen die Nasen 2-3 Nummern zu groß ausfielen. Doch ich vergaß das recht schnell nachdem mir diese sehr aufwendig animierten Stadtszenen ins Auge fielen. Man bekam wirklich den Eindruck, als ob Metropolis eben dieses Zentrum der Erde ist. Farblich dominiert aber ein eher dunklerer Ton das Bild, was auch die Grundstimmung repräsentieren soll. Nach Außen wirkt die Stadt vielleicht großartig, aber im Inneren nehmen Gewalt, Kriminalität und Unzufriedenheit stetig zu.

Anhand der vielleicht etwas lückenhaften aber bewusst kurzgehaltenen Inhaltsangabe kann man vielleicht herauslesen, dass die Story etwas komplexer ist und um Spoiler zu vermeiden nur die zentralen Erzählstränge genannt wurden. Die Charaktere gefielen mir gut und kamen auch innerhalb der Geschichte gut zur Geltung. Insbesondere das kleine Mädchen fand ich am interessantesten.

Der Soundtrack hat mich überrascht. Zum einen gab es sehr aufwendige orchestrale Stücke, die die spannenden Szenen umso besser untermalten und zum anderen konnte man bei einigen Stadtszenen ruhigen Jazz vernehmen. Mir kam diese Mischung sehr angenehm vor, da sie den Spannungsbogen auch super unterstützt haben und zur Atmosphäre gut beigetragen haben.

Fazit:
In finde den Film sehenswert. Es hat die Qualität eines Blockbusters für einen gemütlichen Filmabend und man merkt, dass in dieser Produktion viel Erfahrung, Arbeit und Liebe steckt. Stroy, Animation, Charaktere, Setting und Soundtrack harmonieren klasse miteinander und ergeben zusammen eine Art Kunstwerk. Wer zusätzlich ein Fan des Cyberpunk Subgenres ist findet in Metropolis einen durchaus zufriedenstellenden Anime.




2 Comments


manekineko
23 Nov 2016 16:42
Klingt spannend, aber auch so, als könnte für den gemütlichen Filmabend ein bisschen viel Blut und anderes Ekliges fließen. Oder täuscht das?
Also ich würde sagen, dass es verhältnismäßig harmlos ist. Klar wird hier vielleicht einer angeschossen, aber das verläuft in einem annehmbaren Rahmen.
In den USA hat es PG-13.