Zum Inhalt wechseln


View Other Content



Search Articles


unsere neusten Artikel

- - - - -

Nodame Cantabile



Mit dem Begriff Josei ist ein Zielpublikum gemeint, dass weiblich und Anfang 20 und älter ist (also quasi eine Stufe älter als bei Shoujo). Entsprechend eingestufte Anime erzählen Geschichten, die realistischere Handlungen beinhalten, insbesondere im Romance Bereich. Kaum ein besseres Beispiel dafür stellt meiner Meinung nach „Nodame Cantabile“ aus dem Jahr 2007 dar.

Titel: Nodame Cantabile
Originaltitel: のだめカンタービレ
Studio: J.C. Staff
Episoden: 23/11/11

Inhalt:

Shinichi Chiaki ist ein sehr talentierter Musiker, dessen Traum es ist einmal mit den Großen in Europa zu spielen. Während seines Studiums an der Momogaoka-Musikhochschule lernt er Noda Megumi, oder „Nodame“ wie er sie nennt, kennen. Sie ist quasi in allen Punkten das Gegenteil von Chiaki: sie ist unordentlich, kindisch und faul. Aber als Shinichi sie zum ersten Mal Klavier spielen hörte, war er in vielerlei Hinsicht fasziniert von ihr. Zufälligerweise zieht sie in das Appartment, das neben Shinichis ist und hat sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Im Laufe der Serie (und der beiden darauffolgenden Staffeln) geht es darum, wie die beiden lernen miteinander klar zu kommen und immer erfolgreicher in der Musikbranche werden.


Persönlicher Eindruck:

Shinichi und Nodame bilden ein sehr interessantes Paar. Sie können nicht miteinander aber auch nicht ohne einander und so sieht man ständig Bewegung in ihrer Beziehung. Anfangs ist Shinichi sehr abweisend und will sich nur auf seine Karriere konzentrieren, doch nach und nach entdeckt er seine Gefühle für Nodame. Sie bleibt hartnäckig und versuch immer wieder seine Aufmerksamkeit zu gewinnen und kümmert sich manchmal um ihn, wenn er wegen der Uni gestresst ist (ansonsten ist es eher anders herum). Als Charaktere interagieren sie ziemlich gut miteinander und gerade Nodame hat mich oft zum Lachen gebracht. Ihr kindische oder besser gesagt sorgenfreie Art hat das etwas ernstere Setting der Musikuniversität aufgelockert. Leider einen Minuspunkt gibt es für den schwachen Nebencharaktercast. Zum einen sind es etwas viele und zum anderen stechen auch viele nicht heraus.

Optisch sieht der Anime ganz in Ordnung aus. Der Zeichenstil bildet ein schönes Setting, in dem oft viele Grünflächen beziehungsweise Natur zu sehen ist. Die Charakterdesigns sind mir auch positiv aufgefallen. Vom Alter her sind alle Anfang 20 und älter und man sieht auch den Altersunterschied im Vergleich zu vielen Serie heutzutage, wo Charaktere im Schüleralter Standard geworden ist. Bei den Szenen, in den musiziert wurde ist leider viel mehr CGI verwendet worden, als es der Serie gut tut. Instrumente, Hände und manchmal auch ganze Personen oder komplette Orchester werden da vom Computer animiert und man sieht den Unterschied zum Rest der Serie leider sehr deutlich.

Akkustich bekommt man quasi alle großen Komponisten zu hören. Sei es Chopin, Mozart, Beethoven oder Haydn. In Sachen musikalischer Untermalung bekommt man einiges geboten und auch thematisch ist Nodame Cantabile nicht nur ein Romance und Comedy, sondern auch ein Musik Anime, bei dem man insbesondere Nadame beobachten kann, wie sie sich immer mehr mit dem Klavierspielen beschäftigt.


Fazit:

Auch wenn die Serie ein paar Schwachpunkte hat ist sie trotzdem ein super Romance Anime. Besonders denen, die die „School Romance Formel“ satt haben, stellt Nodame Cantabile eine gute Alternative/Abwechslung dar. Das was ich geschrieben habe trifft auch auf Staffel 2 und 3 zu (bis auf den Punkt mit dem CGI, das mit jeder Staffel immer weniger wird). Auch Freunden des Musikgenres kann ich die Serie empfehlen.





0 Comments