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Tamayura



Bildquelle: animeanthology.com/tamayura
OVA´s wie man sie noch aus den frühen Jahren kennt, sind heutzutage quasi ausgestorben. Die Letzten in halbwegs nennenswerten Zahlen, kamen Anfang der 2010er. Einer von ihnen ist „Tamayura“ aus dem Jahr 2010. Es folgten die Jahre darauf zwei TV-Staffeln und vier Filme und es stellt damit eines der größeren Slice of Life-Franchises der letzten Jahre dar.
Titel: Tamayura
Originaltitel: たまゆら
Studio: Hal Film Maker / TYO Animations
Episoden: 4/12/12 + 4 Movies

Inhalt:
Fū Sawatari ist leidenschaftliche Hobby-Fotografin. Zusammen mit der alten Rollei 35 S ihres verstorbenen Vaters hält sie jeden Augenblick ihres Lebens in Fotos fest. Der Anime beginnt mit
Fūs Umzug in die Stadt, in der ihr Vater aufgewachsen ist: Takehara in der Präfektur Hiroshima. Dort lernt sie neue Freunde kennen und gründet in der Highschool später auch einen Fotographie-Club. Währenddessen folgt sie auch den Spuren ihres Vaters, den sie in jungen Jahren verloren und deswegen wenig Erinnerungen an ihn hat.

Persönlicher Eindruck:
Für mich ist Tamayura ein typischer „Healing“-Anime, vergleichbar mit Yokohama Kaidashi Kikou. Eine übergeordnete Story gibt es in der Form nicht, sondern man sieht den vier Hauptcharakteren dabei zu, wie sie erwachsen werden. Der Anime fängt, wie man es schon oft gesehen hat, zu Beginn der Highschool-Zeit an und mit dem letzten Film haben die vier ihren Schulabschluss. Dazwischen stellen sie sich die wichtigen Fragen des Lebens. Was macht mir Freude im Leben? Was ist mir wichtig im Leben? Welchen Weg möchte ich nach der Schule einschlagen?
Während der Geschichte sieht man, wie Fū Sawatari nach und nach den Tod ihres Vaters verarbeitet und dies bildet eine Art Erzählrahmen. Sie lernt seine Freunde kennen, besucht die Orte, die er besucht hat und möchte immer mehr darüber erfahren, wie er als Person so war. Überrascht war ich, wie stark sie emotional oftmals dabei war und wie erwachsen sie versucht hat, damit umzugehen. Dadurch kann man insbesondere bei ihr viel Charakterentwicklung wahrnehmen.

Die Umgebung rund um Hiroshima wird oftmals Schauplatz für Ausflüge und Wandertouren der Protagonisten, bei denen man die Schönheit des ländlichen Japans bestaunen kann und selbst Lust darauf bekommt dort auch einmal hinzugehen.

Fazit:
Tamayura ist ein Anime, der einfach nur zum Entspannen einlädt. Mit guten Charakteren und schönen Hintergründen werden Slice of Life-Fans sicherlich überzeugt werden das Franchise auch über die 4 Folgen der OVA hinaus zu verfolgen.

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Korrektur: Artikelgruppe




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