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Hanayamata


Naru Sekiya ist eine durchschnittliche 14-Jährige, die Märchenbücher über alles liebt. Allerdings macht sie sich selbst ein wenig Sorgen darüber, dass dieses Hobby allein sie nicht wirklich interessant und vor allem nicht für immer glücklich machen kann.
Doch dann geschieht etwas Unerwartetes: Naru begegnet eines nachts einer tanzenden, elfengleichen Gestalt, die ihr verspricht, sie in eine andere Welt mitzunehmen.
Titel: Hanayamata
Originaltitel: ハナヤマタ
Autor: Sō Hamayumiba
Verlag: Houbunsha
Bände: 7

Inhalt:
Naru hält sich selbst für unglaublich durchschnittlich. Ihre größte Leidenschaft sind Märchen(bücher), aber selbst für den Leseclub, den es an ihrer Schule gibt, ist sie zu schüchtern. Eigentlich wäre das auch gar nicht so schlimm, aber als ihre beste Freundin Yaya in eine Band eintritt und dort richtig viel Spaß hat, überlegt sich Naru, ob Märchen sie wirklich für immer glücklich machen können.

Und dann passiert etwas Unerwartetes. Als Naru eines abends auf dem Heimweg ist, sieht sie in der Nähe eines Tempels eine elfenhafte Gestalt. Diese tanzt ganz unbeschwert und elegant, als wäre sie nicht von dieser Welt. Zu Narus Überraschung, lädt das zauberhafte Mädchen sie zum Tanz ein und verspricht ihr (auf Narus Frage), sie in ihre Welt mitzunehmen. Naru läuft nach dieser Eröffnung unsicher davon, weil sie überzeugt ist, niemals außergewöhnlich genug zu sein, um in der Welt der Anderen bestehen zu können. Dabei übersieht Naru vollkommen, dass sie etwas von der Begegnung in der Hand behält und mit nach Hause nimmt...

Am nächsten Tag wird in der Klasse eine neue Mitschülerin vorgestellt. Hana N. Fountainstand kommt aus den USA und ist klein, blond und wunderhübsch. Was Naru aber am meisten überrascht: Hana kreischt plötzlich begeistert auf, rennt auf Naru zu und gibt sich als das Mädchen zu erkennen, das gestern beim Tempel mit ihr getanzt hat. Das elfenhafte Wesen ist also diese Austauschschülerin und diese möchte Naru auch immer noch in ihre Welt mitnehmen - in die Welt des japanischen Yosakoi.

Hana war als kleines Kind schon einmal in Japan und hat Tanzgruppen auf einem Volksfest gesehen. Seitdem ist sie von Yosakoi fasziniert und möchte nichts lieber, als einen Yosakoi-Club in der neuen Schule organisieren. Und als ihre Helferin und erstes Clubmitglied hat sie natürlich mit Naru gerechnet - allerdings ist Naru damit überhaupt nicht einverstanden.

Persönlicher Eindruck:
Hanayamata (übrigens ein Kunstwort aus den ersten beiden Buchstaben der Vornamen der Hauptpersonen) ist ein typischer Slice-of-Life-Manga mit süßen Mädels. Mir gefällt es immer besonders gut, wenn auch noch japanische Tradition eingeflochten ist, wie etwa Trommeln, Theater oder eben Yosakoi.
Für mich war Yosakoi vor dem Manga genauso wenig ein Begriff, wie für Naru, bevor sie Hana kennen gelernt hat. Aber der Manga erklärt sehr ausführlich, was es mit dem Tanz auf sich hat.
Natürlich ist es auch eine der typischen Freundschafts- und Entwicklungsgeschichten, die sich sogar ausnehmend langsam entwickelt. Gefallen hat mir Hanayamata trotzdem oder gerade deshalb sehr gut.

Fazit:
Wer auf niedliche Mädels, hübsche Kostüme und das typische "gemeinsam schaffen wir das, wenn wir uns nur richtig anstrengend" mag, für den ist Hanayamata genau das Richtige.

Angehängtes Bild: 75909.jpg




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