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The Seven Deadly Sins



Bildquelle: http://www.kodansha.co.jp/
Sieben schreckliche Ritter, benannt nach den sieben Todsünden und gezeichnet durch Tiertattoos. Die Holy Knights haben ihnen und ihrem bösen Treiben vor Jahren ein Ende gesetzt. Oder leben die Sieben Todsünden doch noch irgendwo im Verborgenen? Bereit, ihre Chance zu nutzen und wieder zurück zu kehren?
Titel: The Seven Deadly Sins (Nanatsu no Taizai)
Originaltitel: 七つの大罪
Autor: Nakaba Suzuki
Verlag: Kodansha Ltd
Bände: One Shot mit über 50 Folgebänden

Inhalt:
Über 10 Jahre ist es her, dass die Schreckensherrschaft der Sieben Todsünden endete. Das Land Britannien wurde von der größten Plage befreit, die es seit langem erdulden musste. Und die Holy Knights waren die neuen Helden.
Doch jetzt hat sich das Blatt gewendet. Aus heiterem Himmel haben sich die Holy Knights gegen König und Reich gestellt. Sie halten die königliche Familie im Palast gefangen und haben die Herrschaft an sich gerissen.
Elizabeth, die jüngste Tochter des Königs konnte fliehen und ist nun auf der Suche nach den einzigen Menschen, die den Holy Knights die Stirn bieten können: Den Sieben Todsünden.

Persönlicher Eindruck:
1. Cover:
Man muss gleich dazu sagen, dass es unterschiedliche Cover für den One Shot und den Start der Serie gibt, die später angelegt wurde. Beide haben allerdings gemeinsam, dass sie viel mehr nach Action und Comedy aussehen, als ich bisher beim Lesen feststellen konnte. Ich würde sagen, an der Story ist mehr dran, als das Cover vermuten lässt.

2. Zeichenstil:
Viel Action, viele Kämpfe und viel Tempo. Der Zeichenstil wird der Story gerecht, auch wenn ich am Anfang ein wenig enttäuscht war. Das hing aber damit zusammen, dass ich von den ersten Seiten auf eine ganz andere Atmosphäre in der Geschichte geschlossen habe. Sobald man zum Eigentlichen vorstößt und sofort mit den Protagonisten Fahrt aufnimmt, ist der Stil absolut angemessen. Vom Charakterdesign erinnert es mich ein wenig an One Piece oder Fairy Tail. Allerdings ein wenig düsterer und nicht so flächig bunt.

3. Story und Personen:
Mysteriöse Ritter, echte Helden und Prinzessinen, die nicht in rosa Kleidern herum laufen, sondern sich im schwarzen Catsuit ins Abenteuer stürzen, um ihr Königreich zu retten. Die Helden - auch diejenigen, die zuerst nur beschrieben oder auf Steckbriefen zu sehen sind - ziehen den Leser sofort auf ihre Seite. Die schlechten Seiten der Todsünden hat man damals bestimmt einfach zu eng gesehen. Es muss eine Erklärung geben. Oder doch nicht?
Am Anfang etwas verstrickt, bis man sich zurecht findet, aber ohne große Nebenstränge oder Rückblenden ist die Story linear und trotzdem nicht langweilig.

Fazit:
Vielleicht nicht der Manga mit dem größten Anspruch an Zeichnungen und literarischer Tiefe. Aber witzig, schnell und voller Überraschungen. Etwas für Zwischendurch. Man bekommt, was man erwartet und kann damit zufrieden sein.

Bilder:
Angehängtes Bild: Nanatsu_no_Taizai_Volume_1.png




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